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Hermann Wolf
| 1937 |
in Lemgo
geboren |
| 1961-1964 |
Studium
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart |
1965-1993
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Tätigkeit
als Grafik-Designer und Kommunikationsfachmann in der Industrie,
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| seit
1994 |
freie künstlerische
Tätigkeit in Stuttgart |
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„Wenn
man nicht die Dinge darstellt, bleibt
Raum für das Schöpferische“
- nach diesem
Gedanken gestaltet
Hermann Wolf seine Bilder.
...Wer die
Arbeiten des Fotokünstlers in den
letzten Jahren
verfolgte, weiß, dass es ihm
nicht um das
reine Abbilden von Gegenständen geht. Seine
Bilder bestehen zuerst einmal aus Kompositionen von Fläche,
Farbe und Licht. Seine Motive sind florale Elemente, deren
Materialstrukturen
teilweise sichtbar werden und die
zusammen mit
einer intensiven Farbigkeit den Bildern eine
einmalige
Ausdruckskraft verleihen..
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Serie
"Springtime I" Nr. 1
Format 70 x 110 cm gerahmt
Preis 1000 EUR
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...Bei
der Ausstellung mit dem Titel
„Abstrakte Natur“ kommt zu Fläche und Farbe
die Linie
hinzu. Doch auch diese Linien bilden
nichts ab, stellen nicht, wie in einem traditionellen
Kunstverständnis, etwas dar. Sie treten dem Betrachter
zunächst
einmal spröde entgegen, wenig erzählfreudig und
sind doch von
bewegender Kraft und Spannung...
...Hermann
Wolf zeigt uns die Natur anhand
von total reduzierten Elementen, und trotzdem
sehen wir die intensive Farbigkeit von Tulpen-
blüten
oder Mohnblumen. Er verdichtet und
verdeutlicht
uns das Wesen der Pflanze. Es
sind
Sinnbilder von Pflanzen und Blumen,
deren
Farbigkeit mittels Abstraktion hervor-
gehoben wird...
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Serie
"Springtime I" Nr. 2
Format 70 x 95 cm gerahmt
Preis 1000 EUR
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...Der Weg in die
abstrakte Kunst war wohl
der wichtigste Schritt, der in der Kunst des
20. Jahrhunderts vollzogen wurde. Er hat
verschiedene Künstler gleichzeitig beschäftigt.
Ihre Lösungen sind unterschiedlich ausgefallen...
...So wurde die Farbe im Bild für Wassily
Kandinsky
(1866-1944) allmählich wichtiger
als der
dargestellte Gegenstand. Er wollte
der erste Künstler sein, der abstrakt gearbeitet
hat, d.h. er
malte Bilder, die ohne Abbild
auskamen...
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Serie
"Springtime I" Nr. 6
Format 60 x 80 cm gerahmt
Preis 900 EUR
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...Neben
der Farbe als Bildinhalt entsteht auch ein Eigenleben
der Bilder durch die Zerlegung
der Formen. Hier ist Paul
Cézanne zu nennen.
Seine Ideen wurden von Picasso und Braque zur Stilrichtung
des Kubismus weiter entwickelt. Cézanne wollte den klaren
Farben der Impressionisten eine feste Form geben, sie nicht
mehr flimmern lassen. Gleichzeitig forderte er, die
Zentralperspektive aufzugeben und das Bild so von seinem
Abbildcharakter zu befreien. Auf der flachen Leinwald
wollte er keinen Raum vortäuschen. Er malte die
Gegenstände so, dass sie sich im Bild aufeinander
beziehen...
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Serie
"Flowers abstract" Nr. 1
Format 50 x 60 cm gerahmt
Preis 650 EUR
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...Dieses
malerische Sich-aufeinander-beziehen von Formen
und Farben erkennen Sie auch beim Betrachten der Bilder
von Hermann Wolf. Jetzt jedoch ist es die Gattung der
Fotografie, mit deren Hilfe die Bildinhalte gestaltet
werden. Das abstrahierte Sujet macht es möglich, dass der
Betrachter in den verschiedenen Formen eigene
Bildphantasien entwickeln kann. So erlaubt gerade der
abstrakte Bildinhalt nicht nur die Intuition des
Künstlers nachzuvollziehen, sondern er erlaubt auch eine
eigene kreative Bildbetrachtung...
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Serie
"Flowers abstract" Nr. 2
Format 30 x 40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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...Doch
kehren wir zur Linie zurück. Bei den drei Exponaten
Serie „Springtime I“, Nr. 3, 4 und 5 ist die Linie, in diesem
Fall eine Diagonale, ein wichtiges gestalterisches Element.
Die Diagonale spielerisch eingesetzt, schräg verlaufend,
zur Mitte gerade, um dann wieder zur Diagonale zu
werden. Aber es ist keine Graphik, die sie sehen, sondern
die Natur gibt diese Linien vor. So können Sie bei einigen
Exponaten beim näheren Hinsehen die feinen Härchen
erkennen, die sich auf
den Tulpenstängeln befinden...
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Serie
"Summer I" Nr. 3
Format 60 x 80 cm gerahmt
Preis 900 EUR
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...Linien
sind das formgebende Element des
Bildes Serie „Springtime I“, Nr. 2. Parallele Linien, d.h.
Blütenstängel, die mit kräftigen Farben belegt wurden,
prägen das
Bild und holen das Malerische in die Fotografie.
Die flimmernde
Farbigkeit symbolisiert ein Tulpenfeld. Die
Strukturen lassen erkennen, dass es Pflanzen sind. Die
Unschärfe nach oben ist bewusst, dadurch bewegen sich die
Farben bei längerem
Hinsehen gegeneinander. Es ist, als ob
der Wind über
ein Feld streichen würde.
Für Hermann
Wolf ist es eines der wichtigsten
Bilder seiner
derzeitigen Arbeit, ebenso wie das Exponat
Serie „Springtime I”, Nr. 1. Es zeigt uns die Pflanze in ihrer
reduziertesten und strengsten Form. Durch die
geometrischen Linien und Flächen und durch die Farbigkeit
wird sie zum
reinen Symbol der Natur...
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Serie
"Springtime II" Nr. 1
Format 60 x 80 cm gerahmt
Preis 900 EUR
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Serie
"Springtime II" Nr. 2
Format 30 x40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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Serie
"Springtime II" Nr. 3
Format 30 x40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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Serie
"Springtime II" Nr. 4
Format 41 x 55 cm gerahmt
Preis 440 EUR
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Serie
"Springtime II" Nr. 5
Format 40 x 50 cm gerahmt
Preis 440 EUR
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...Der
Fotokünstler Hermann Wolf löst den
Gegenstand von
seinem Abbildungscharakter
und er tut dies ohne jede digitale Bearbeitung,
sondern es ist einzig das Ergebnis seiner handwerklichen
Fähigkeiten. Er gestaltet seine Bilder mit Hilfe der Kamera
wie analog der
Maler mit dem Pinsel, d.h. die Fotografie ist
nur ein Hilfsmittel, um seine Intensionen sichtbar zu
machen...
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Serie
"Springtime II" Nr. 6
Format 30 x40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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Serie
"Flowers abstract" Nr. 6
Format 30 x 40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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Serie
"Flowers abstract" Nr. 7
Format 30 x 40 cm gerahmt
Preis 350 EUR
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...Das
pflanzliche Element wird autonom. Das einzelne Motiv wird in seiner Form und
seinen
farblichen Kompositionen zu einem Sinnbild der Natur. Hier gelingt es Hermann
Wolf eine
eigene, neue Wirklichkeit zu schaffen. Das malerische
Element ist es, das den Bildern
des Künstlers ihr Geheimnis gibt. Er bilde
t die Wirklichkeit
nicht ab, sondern erschafft sie
neu. Dieses
Herausfiltern ist das Wesentliche und
auf diese Art neu in der Fotografie...
...Hier kann man
durchaus eine Analogie zur Kunstgeschichte
herstellen, denn mit dem
Medium der Fotografie
wird erreicht, was vor 500
Jahren Albrecht Dürer für die Malerei
postuliert und in
einem Gedanken zusammengefasst hat (Zitat):
„Die Kunst liegt in der Natur, wer sie heraus kann
lösen, der hat sie.“
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